Gravurhinweise

Wir gravieren mit CNC-Fräsmaschine und CO2-Laser.
Die Fräsmaschine ist eigentlich das klassische gravieren und hat irgendwann das
gravieren von Hand abgelöst. Eine Gravur ist von der Bedeutung her ein Eindringen in die
Oberfläche, bzw. ein spanabhebendes Verfahren.

Der CO2-Laser ist in der Regel schneller als die Fräsmaschine (und somit günstiger), hat
aber Nachteile bei der Bearbeitung von Metallen und Acryl.

Für Metalle verwenden wir die Fräsmaschine, der Laser wäre schneller kann aber nicht in
die Oberfläche eindringen. Alle Metallschilder die mit einem CO2-Laser graviert werden
benutzen eine Paste die aufgetragen und auf der Oberfläche festgebrannt wird. Der
Nachteil ist die Gravur wird oft nicht richtig schwarz und auch mit der Haltbarkeit kann es
Probleme geben, es ist mechanisch nicht beanspruchbar und im eigentlichen Sinne auch
keine Gravur.
Der Fräser dringt in das Metall ein und die tieferliegende Gravur hebt sich von der
Oberfläche ab, und man kann sie mit verschiedenen Farben auslegen.

Beim Acryl verwenden wir ebenfalls die Fräsmaschine, obwohl sich Acryl gut lasern lässt
(hier findet wirklich ein Materialabtrag statt). Allerdings wird die Gravur leicht milchig
und nicht klar transparent, und würde eingefärbt nie so gut aussehen.

Beim 2-schichtigen Gravierkunststoff auf Acrylbasis kommt der Laser zum Einsatz, hier
kann er seinen Vorteil gegenüber der Fräsmaschine ausspielen. Hier wird die obere Schicht
des Kunststoffes abgetragen, genau wie es der Fräser auch machen würde, allerdings
kann es der Laser in der Regel schneller und man hat mehr Möglichkeiten da man keine
speziellen Gravurschriften benötigt, und kann ohne großen Aufwand Zeichen und Logos
einbinden (wenn sie im Kurvenformat vorliegen).